
Nachhaltiger Tourismus in Phuket: Ein Blick auf Fakten, Zahlen und Anbieter
Phuket, eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen in Thailand, hat in den letzten Jahren einen enormen Anstieg des Tourismus verzeichnet. Dieser Boom hat jedoch auch negative Auswirkungen auf die Umwelt und die lokale Gemeinschaft gehabt. Um dem entgegenzuwirken, hat sich ein Trend zum nachhaltigen Tourismus entwickelt, der darauf abzielt, die negativen Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig positive Veränderungen zu fördern.
Fakten und Zahlen zeigen deutlich die Notwendigkeit eines nachhaltigen Ansatzes für den Tourismus in Phuket. Laut einer Studie des World Wide Fund for Nature (WWF) aus dem Jahr 2018 produziert jeder Tourist durchschnittlich 1,4 Kilogramm Müll pro Tag. Das entspricht einer jährlichen Gesamtmenge von über 3.000 Tonnen Müll allein auf Phuket. Diese enorme Menge an Abfall belastet nicht nur die natürliche Umgebung, sondern auch die Infrastruktur der Insel.
Ein weiteres Problem ist der Wasserverbrauch. Phuket ist eine Insel mit begrenzten Wasserressourcen, und der steigende Bedarf an Wasser durch den Tourismus führt zu einer Überbeanspruchung dieser Ressource. Laut dem WWF verbraucht jeder Tourist durchschnittlich 250 Liter Wasser pro Tag. Dieser hohe Verbrauch führt zu Wasserknappheit und beeinträchtigt das Ökosystem der Insel.
Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, haben sich verschiedene Anbieter auf nachhaltigen Tourismus spezialisiert. Einer dieser Anbieter ist die Phuket Hotels Association (PHA), eine Vereinigung von Hoteliers, die sich für umweltfreundliche Praktiken einsetzt. Die PHA hat das “Green Fins” Programm eingeführt, das darauf abzielt, den Schutz der Korallenriffe rund um Phuket zu verbessern. Das Programm schult Tauchlehrer und Touristen über den richtigen Umgang mit der Umwelt.